NEVARIS Finance Hardwareempfehlungen
Die Angaben dieses Artikels beziehen sich auf bisherige Erfahrungen und sind lediglich Empfehlungen. Bitte beachten Sie diesen Hinweis entsprechend.
Web-Server (IIS) < 100 User
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 4 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 16 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn IIS und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein- RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Betriebssystem, Auslagerungsdatei |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse und IIS-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern. |
Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
Web-Server (IIS) > 100 User
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 8 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 32 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn IIS und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Betriebssystem, Auslagerungsdatei |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse und IIS-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern. |
Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
Mittelschichtsserver < 100 User
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 8 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 32 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn SQL und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ D:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Betriebssystem, Auslagerungsdatei Mittelschichtsserver und weitere Programme |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern. |
Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
Mittelschichtsserver > 100 User
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 16 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 64 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn SQL und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ D:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Betriebssystem, Auslagerungsdatei Mittelschichtsserver und weitere Programme |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern. |
Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
SQL-Server < 50 User & <100GB Datenbank
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 8 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 32 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn SQL- und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ D:\ E:\ F:\ G:\ H:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Die Partitionen für die SQL-Datendateien (TempDB, DATA, LOG etc.) mit 64KB Block-Größe anlegen um die optimale Performance zu erreichen.
Betriebssystem, Auslagerungsdatei SQL-Server und master, model und mddb Datenbank tempDB (mdf & ldf) Mittelschichtsserver-Datenbank (mdf/ndf) - DATEN Mittelschichtsserver-Datenbank (ldf) - LOGS Verschiedenes (andere Programme, lokale Backups etc.) - optional |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern, siehe hier: Antivirus-Software für einen SQL-Server bereitstellen |
SQL-Einstellungen | CreateStatistics / UpdateStatistics / RebuildIndexes oder ReorganizeIndexes - als Wartungsplan AutoCreateStatistics = ON DatabaseCompatibilityLevel auf das höchste Level stellen (auf die Version, die auch installiert ist)! Mit 8 TempDB Daten-Dateien starten und bei Bedarf direkt mit 4 weiteren erhöhen (alle Daten-Dateien sollten die selbe Größe haben). Bei Nutzung eines SANs sollten die TempDB Daten und Log-Dateien auf einer lokalen SSD gespeichert werden! Vergrößerung der Daten- und Log-Dateien am besten nur bei Leerlauf und einer Rate von 10% bis 25%. MAXDOP auf den Wert 1 setzen - Einstellungen können bei älteren SQL-Server-Versionen abweichend sein, bitte die entsprechende Microsoft-Dokumentation rechts beachten. PAGE_VERIFY auf den Wert CHECKSUM stellen (Standard ab neueren SQL-Server-Versionen) Bei der Installation werden mindestens folgende Pakete benötigt:
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Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen oder auf dem SQL-Server noch weitere Datenbanken? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs / Datenbanken auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
SQL-Server < 100 User & <500GB Datenbank
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 16 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 48 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn SQL-und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ D:\ E:\ F:\ G:\ H:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Die Partitionen für die SQL-Datendateien (TempDB, DATA, LOG etc.) mit 64KB Block-Größe anlegen um die optimale Performance zu erreichen. Betriebssystem, Auslagerungsdatei SQL-Server und master, model und mddb Datenbank tempDB (mdf & ldf) Mittelschichtsserver-Datenbank (mdf/ndf) - DATEN Mittelschichtsserver-Datenbank (ldf) - LOGS Verschiedenes (andere Programme, lokale Backups etc.) - optional |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern, siehe hier: Antivirus-Software für einen SQL-Server bereitstellen |
SQL-Einstellungen | CreateStatistics / UpdateStatistics / RebuildIndexes oder ReorganizeIndexes - als Wartungsplan AutoCreateStatistics = ON DatabaseCompatibilityLevel auf das höchste Level stellen (auf die Version, die auch installiert ist)! Mit 8 TempDB Daten-Dateien starten und bei Bedarf direkt mit 4 weiteren erhöhen (alle Daten-Dateien sollten die selbe Größe haben). Bei Nutzung eines SANs sollten die TempDB Daten und Log-Dateien auf einer lokalen SSD gespeichert werden! Vergrößerung der Daten- und Log-Dateien am besten nur bei Leerlauf und einer Rate von 10% bis 25%. MAXDOP auf den Wert 1 setzen - Einstellungen können bei älteren SQL-Server-Versionen abweichend sein, bitte die entsprechende Microsoft-Dokumentation rechts beachten. PAGE_VERIFY auf den Wert CHECKSUM stellen (Standard ab neueren SQL-Server-Versionen) Bei der Installation werden mindestens folgende Pakete benötigt:
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Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen oder auf dem SQL-Server noch weitere Datenbanken? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs / Datenbanken auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |
SQL-Server > 100 User & > 500GB Datenbank
Komponente | Empfehlung | Kommentar |
---|---|---|
CPU | > 24 Kerne mit jeweils > 3 Ghz Baseclock (kein Turbo Clock!) | Empfehlung auf aktuelle AMD EPYC und INTEL XEON CPUs zu setzen |
RAM | > 64 GB | Hängt je nach Größe der Datenmenge des Kunden ab |
Netzwerk | > 1 Gigabit/s | Wenn SQL- und Mittelschichtsserver getrennt (unterschiedliche physikalische Server), dann entsprechendes Backbone > 10 GBit/s |
Datenspeicher | Festplatten / SSDs (RAID1 / RAID10), kein RAID5 (also keine Redundanz mit Parität!, senkt Schreibgeschwindigkeit!)
C:\ D:\ E:\ F:\ G:\ H:\ | Unterschiedliche Laufwerksbuchstaben auch auf unterschiedlichen physikalischen Festplatten, nur logische Unterteilung und ein Festplatten-System bringen keinen Vorteil. Die Partitionen für die SQL-Datendateien (TempDB, DATA, LOG etc.) mit 64KB Block-Größe anlegen um die optimale Performance zu erreichen. Betriebssystem, Auslagerungsdatei SQL-Server und master, model und mddb Datenbank tempDB (mdf & ldf) Mittelschichtsserver-Datenbank (mdf/ndf) - DATEN Mittelschichtsserver-Datenbank (ldf) - LOGS Verschiedenes (andere Programme, lokale Backups etc.) - optional |
Energieeinstellungen | High-Performance sowohl in Windows als auch im Hypervisor (UEFI & BIOS auch prüfen) | Poor network performance or high network latency on Windows virtual machines |
Virenschutz | Ausnahme der entsprechenden Datenbank und Finance-Verzeichnisse (auch beim Windows-Defender die Verzeichnisse als Ausnahme hinterlegen) | Real-Time-Scan kann die Performance verschlechtern, siehe hier: Antivirus-Software für einen SQL-Server bereitstellen |
SQL-Einstellungen | CreateStatistics / UpdateStatistics / RebuildIndexes oder ReorganizeIndexes - als Wartungsplan AutoCreateStatistics = ON DatabaseCompatibilityLevel auf das höchste Level stellen (auf die Version, die auch installiert ist)! Mit 8 TempDB Daten-Dateien starten und bei Bedarf direkt mit 4 weiteren erhöhen (alle Daten-Dateien sollten die selbe Größe haben). Bei Nutzung eines SANs sollten die TempDB Daten und Log-Dateien auf einer lokalen SSD gespeichert werden! Vergrößerung der Daten- und Log-Dateien am besten nur bei Leerlauf und einer Rate von 10% bis 25%. MAXDOP auf den Wert 1 setzen - Einstellungen können bei älteren SQL-Server-Versionen abweichend sein, bitte die entsprechende Microsoft-Dokumentation rechts beachten. PAGE_VERIFY auf den Wert CHECKSUM stellen (Standard ab neueren SQL-Server-Versionen) Bei der Installation werden mindestens folgende Pakete benötigt:
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Abhängigkeiten | Laufen auf dem Hypervisor (bei Virtualisierung) noch andere VMs die entsprechend Leistung beanspruchen oder auf dem SQL-Server noch weitere Datenbanken? | Bitte entsprechend skalieren und die VMs / Datenbanken auf andere Gastgeber verschieben, wenn möglich. |